Antwort an einen Freund, der nicht an die Union glaubt

Es ist eine digitale Debatte. Mein Freund Jean-Marcel Bouguereau, der Journalist, überträgt auf Facebook meinen Artikel von letzter Woche an unseren gemeinsamen Freund Stéphane Rozès, einem ausgezeichneten französischen Politikwissenschaftler und Meinungsforscher, dessen Reaktion unmittelbar ist. Auf meine Ironie über die Effizienz des chinesischen Regimes, über die Flut an Kritik an der Europäischen Union und über die so paradoxe Anprangerung der deutschen Ablehnung europäischer Kredite durch die Europagegner antwortet er, direkt auf den Punkt gebracht, mit dem folgenden Text, dessen Wiedergabe er mir hier erlaubt hat.

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Coronavirus: Europa muss in die Geschichte eingehen

Gemeinsamer Gastbeitrag der Renaissance-Delegation im Europäischen Parlament, veröffentlicht am 14. März 2020 im JDD

Am 10. März erfuhren wir, dass China die Ausfuhr von 1.000 Beatmungsgeräten und Zehntausenden von Schutzanzügen und -masken an unsere italienischen Nachbarn erlauben würde. Es erscheint dann normal, dass viele das Gefühl teilen, dass Europa nicht genug und das nicht schnell genug tut. Dennoch hat die Kommission umfangreiche Nothilfe freigegeben.

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PROTOKOLL

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„Verschließen wir doch die Augen und rennen in die Katastrophe“

Interview veröffentlicht in Le Point.fr am 30. März 2020 er Europaabgeordnete der Renew Fraktion lehnt die Unvermeidbarkeit der europäischen Uneinigkeit über einen wirtschaftlichen Investitionsplan ab. Er skizziert einen Kompromiss zwischen den Schwätzern und den Fleißigen. Die Europäer sind geteilter Meinung über die Möglichkeit, sich gemeinsam zu verschulden, um die Wirtschaft nach der Krise wieder anzukurbeln, wobei der portugiesische Premierminister Costa auf den Niederländer Mark Rutte wütend ist. Es gibt vier Länder (Deutschland, Österreich, die Niederlande und Finnland), die sich weigern, die mit dieser Krise verbundenen Schulden zu teilen. Bernard Guetta, heute Abgeordneter der Fraktion Renew (Liberale-Macronisten) und Mitglied des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des Straßburger Parlaments, analysiert für Le Point diesen Wendepunkt im europäischen Aufbauwerk und die großen internationalen Umwälzungen, die durch das Coronavirus verursacht wurden.

DAS WURDE GESAGT

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Mehr Dynamik für das europäische Projekt

Konferenz zur Zukunft Europas: Das Parlament unterstützt eine der wichtigsten Vorschläge der Renaissance Delegation* Die Europaabgeordneten haben mit einer sehr breiten Mehrheit eine Resolution verabschiedet, die die Ziele und Organisation einer der wichtigsten Vorschläge des Wahlprogramms von Renaissance zur Reformierung des europäischen Projekts beinhaltet.

Insider

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Wien oder die Hypothese der Dreiecksbeziehung

Mein Interesse für ihr Land überraschte Sie. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass ein Franzose Lust hätte irgendetwas über Österreich herauszufinden. Als ich ihr erzählte, dass ich in Wien gelebt, Kreisky kennengelernt hatte und gerade ein Buch geschrieben hatte, wo die Koalition zwischen der Rechten und der extremen Rechten der FPÖ thematisiert wurde, vergrößerten sich Claudia Gamon’s Augen.

Begegnungen

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Ein Impuls für Reformen in der Europäischen Union

30 Jahre nach dem Mauerfall gibt es noch viele Zweifel. Nur 38% der Deutschen finden, dass die Wiedervereinigung ein Erfolg war. Gibt es noch Divisionen? Ist die wirtschaftliche Spaltung zwischen der Ex-DDR und der Rest Deutschlands, ein Abbild Europas mit zwei Geschwindigkeiten?

Nicht zu verpassen

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Der Zerfall der Demokratie. Wie der Populismus den Rechtsstaat bedroht.

Yasha Mounk’s Buch, das im letzten Jahr erschienen ist, ist nicht nur in Universitätsbibliotheken ein Hit, sondern findet sich auch in anderen intellektuellen Agoren. Letzten Monat, nahm ich an zwei Podiumsdiskussionen - in solch verschieden Plätzen wie Istanbul und Lodz - teil. Hier kann der Leser eine Zusammenfassung dieses sehr lesenswerten Buches finden.

VORWORT

Liebe Leserinnen und Leser,

herzlich willkommen auf dieser Website.

Es ist nicht nur die Seite eines Europaabgeordneten, der ich voller Furcht und Erfassung geworden bin.

Es ist auch keine Seite eines Journalisten, der ich seit einem halben Jahrhundert bin.

Aus närrischem Ehrgeiz, wollte ich von meiner Arbeit als Abgeordneter in Brüssel und Straßburg berichten, die Weltgeschehnisse verfolgen und die Abläufe und Kulissen der Europäischen Institutionen beschreiben und entziffern. 

Ich wollte diese Seite mehrsprachig gestalten um die Grenzen zu überschreiten, die uns manchmal noch trennen.

Übung macht den Meister. Ich hoffe deshalb auf ihre Nachsicht und natürlich auf ihre Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Grüßen,

Bernard Guetta

Kontakt

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PERSONALAUSWEIS

Bernard Guetta

geboren am 28 Januar 1951 in Boulogne-Billancourt
Verheiratet, zwei Kinder

Ausbildung
Centre de formation des journalistes (CFJ) – « Ausbildungszentrum für Journalisten » Paris

Beruflicher Werdegang

Journalist, Spezialfeld : Geopolitik
Journalist bei « Le Monde » von 1979 bis 1990 : Korrespondent in Wien, Warschau und Washington
1987-1990 : Korrespondent in Moskau
Radio Chronist bei France Inter 1991-2018
Redaktionsleiter von « L'Expansion » von 1991 bis 1993 und des « Nouvel Observateur » von 1996 bis 1999.
Ehemaliger Leitartikler bei ‘‘l'Express‘‘, « Le Temps » und « Libération »
Chronist bei « La Repubblica » , « La Gazeta » und « l’Espresso »

Sechsmaliger Journalismuspreisträger :
« Albert-Londres » Preis (1981) und « Mumm » Preis (1989) (unter anderem) für « Géopolitique »

Werke

Patron Mai, Le Seuil, 1975
Eloge de la Tortue, Le Monde, Actualités, 1991
Pologne, with Philippe Barbey, Arthaud 1992
Géopolitique, L'Olivier, 1995
L'Europe fédérale, avec Philippe Labarde, Grasset, Collection : « Pour et Contre », 2002
Le Monde est mon métier : Le journaliste, les pouvoirs et la vérité, with Jean Lacouture, Grasset, 2007
L'an I des révolutions arabes : décembre 2010-janvier 2012, Belin, 2012
Intime Conviction. Comment je suis devenu européen, 2014
Dans l'Ivresse de l'histoire, Flammarion, 2017
L'Enquête hongroise (puis polonaise, italienne et autrichienne), Flammarion, 2019