Kategorie: Begegnungen

Ein Impuls für Reformen in der Europäischen Union

30 Jahre nach dem Mauerfall gibt es noch viele Zweifel. Nur 38% der Deutschen finden, dass die Wiedervereinigung ein Erfolg war. Gibt es noch Divisionen? Ist die wirtschaftliche Spaltung zwischen der Ex-DDR und der Rest Deutschlands, ein Abbild Europas mit zwei Geschwindigkeiten?

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Mindestens drei Monate

Da war es mir endlich vergönnt. Davor hatte ich nicht das Recht, als einfacher Journalist, aber als Abgeordneter und Politiker, hatte ich endlich das Recht diesen Aktivisten die Ratschläge zu geben um die Sie mich baten: ,,Könnten wir, fragten Sie sich, wie die Iraner werden, die ihren Durst nach Freiheit, nachts, von den Fenstern und Dächern ihrer Häuser schrien?‘‘

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Wien oder die Hypothese der Dreiecksbeziehung

Mein Interesse für ihr Land überraschte Sie. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass ein Franzose Lust hätte irgendetwas über Österreich herauszufinden. Als ich ihr erzählte, dass ich in Wien gelebt, Kreisky kennengelernt hatte und gerade ein Buch geschrieben hatte, wo die Koalition zwischen der Rechten und der extremen Rechten der FPÖ thematisiert wurde, vergrößerten sich Claudia Gamon’s Augen.

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‘’Wenn dieses Parlament mir helfen würde…‘‘

Der schüchternere der Vierzigjährigen wagte zuerst den Sprung und erzählte mit beängstigendem Schamgefühl über die dreiundsechzig Tage Hungerstreik, den er in London durchführte für ihren Vater, vor der Ambassade des kleinen Königreiches. Sein Vater, Hassan Mushaima, 71 Jahre, ist einer der Hauptfiguren der Opposition, der nach dem Arabischen Frühling in den Kerker geworfen wurde. Ali, sein Sohn, verlangt nicht einmal die Befreiung seines Vaters, das wäre hoffnungslos, sagt er. Das wäre vollkommen vergeblich, fügen die anderen zwei Bahrainer hinzu. Nein, Ali will nur, dass die Königliche Familie es erlaubt, dass sein Vater für seinen Krebs behandelt wird.

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VORWORT

Liebe Leserinnen und Leser,

herzlich willkommen auf dieser Website.

Es ist nicht nur die Seite eines Europaabgeordneten, der ich voller Furcht und Erfassung geworden bin.

Es ist auch keine Seite eines Journalisten, der ich seit einem halben Jahrhundert bin.

Aus närrischem Ehrgeiz, wollte ich von meiner Arbeit als Abgeordneter in Brüssel und Straßburg berichten, die Weltgeschehnisse verfolgen und die Abläufe und Kulissen der Europäischen Institutionen beschreiben und entziffern. 

Ich wollte diese Seite mehrsprachig gestalten um die Grenzen zu überschreiten, die uns manchmal noch trennen.

Übung macht den Meister. Ich hoffe deshalb auf ihre Nachsicht und natürlich auf ihre Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Grüßen,

Bernard Guetta

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