Kategorie: ANSICHTEN

Wofür ist das polnische Urteil ein Zeichen?

Das ist eine ernste, unaussprechliche und sogar schwerwiegende Angelegenheit, die man nicht durchgehen lassen darf. Wenn die polnische Führung ein Verfassungsgericht entscheiden lässt, dass nationales Recht Vorrang vor europäischem Recht hat, verstößt sie gegen die Verträge, die ihr Land freiwillig unterzeichnet hat, und untergräbt damit alle gemeinsamen Institutionen der 27 Staaten der Union.

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Jahr I der europäischen Verteidigung

Vor einem Jahr wäre dies noch unmöglich und sogar unvorstellbar gewesen. Noch vor sechs Monaten hätte das Europäische Parlament nicht so einfach einen Bericht über die europäisch-amerikanischen Beziehungen angenommen, in dem es gleich zu Beginn heißt, dass die Europäische Union „ihre strategische Autonomie im Bereich der Verteidigung und der Wirtschaftsbeziehungen ausbauen“ muss.

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Herr Xi hat davon geträumt, Herr Biden hat es getan

Die französische Industrie wird überleben. Es ist sogar möglich, dass die Inkonsequenz der Vereinigten Staaten und die Art und Weise, wie sie ihre Verbündeten behandeln, ihnen neue Kunden bringt, aber was heute wirklich, ernsthaft und schwerwiegend beschädigt wird, ist die Solidarität der großen Demokratien, denn für die Europäer, für alle Europäer und nicht nur für Frankreich, ist die Botschaft klar.

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Die Diktatur ist kein Zuckerschlecken

Diese russischen Wahlen werden wie keine anderen sein. Sie werden natürlich nichts mit einer demokratischen Wahl zu tun haben, deren Ergebnis immer ungewiss ist. Sie werden auch nicht mit den verzerrten Wettbewerben von Demokratien vergleichbar sein, die wie Ungarn die Presse mundtot machen können, sich aber dem Urteil der Wahlurnen unterwerfen müssen. Auch die russischen Wahlen am kommenden Wochenende werden nicht mit denen zu Sowjetzeiten vergleichbar sein, die den Sieg der Prognostiker garantierten, aber was dann?

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VORWORT

Liebe Leserinnen und Leser,

herzlich willkommen auf dieser Website.

Es ist nicht nur die Seite eines Europaabgeordneten, der ich voller Furcht und Erfassung geworden bin.

Es ist auch keine Seite eines Journalisten, der ich seit einem halben Jahrhundert bin.

Aus närrischem Ehrgeiz, wollte ich von meiner Arbeit als Abgeordneter in Brüssel und Straßburg berichten, die Weltgeschehnisse verfolgen und die Abläufe und Kulissen der Europäischen Institutionen beschreiben und entziffern. 

Ich wollte diese Seite mehrsprachig gestalten um die Grenzen zu überschreiten, die uns manchmal noch trennen.

Übung macht den Meister. Ich hoffe deshalb auf ihre Nachsicht und natürlich auf ihre Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Grüßen,

Bernard Guetta

Kontakt

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PERSONALAUSWEIS

Bernard Guetta

geboren am 28 Januar 1951 in Boulogne-Billancourt
Verheiratet, zwei Kinder

Ausbildung
Centre de formation des journalistes (CFJ) – « Ausbildungszentrum für Journalisten » Paris

Beruflicher Werdegang

Journalist, Spezialfeld : Geopolitik
Journalist bei « Le Monde » von 1979 bis 1990 : Korrespondent in Wien, Warschau und Washington
1987-1990 : Korrespondent in Moskau
Radio Chronist bei France Inter 1991-2018
Redaktionsleiter von « L'Expansion » von 1991 bis 1993 und des « Nouvel Observateur » von 1996 bis 1999.
Ehemaliger Leitartikler bei ‘‘l'Express‘‘, « Le Temps » und « Libération »
Chronist bei « La Repubblica » , « La Gazeta » und « l’Espresso »

Sechsmaliger Journalismuspreisträger :
« Albert-Londres » Preis (1981) und « Mumm » Preis (1989) (unter anderem) für « Géopolitique »

Werke

Patron Mai, Le Seuil, 1975
Eloge de la Tortue, Le Monde, Actualités, 1991
Pologne, with Philippe Barbey, Arthaud 1992
Géopolitique, L'Olivier, 1995
L'Europe fédérale, avec Philippe Labarde, Grasset, Collection : « Pour et Contre », 2002
Le Monde est mon métier : Le journaliste, les pouvoirs et la vérité, with Jean Lacouture, Grasset, 2007
L'an I des révolutions arabes : décembre 2010-janvier 2012, Belin, 2012
Intime Conviction. Comment je suis devenu européen, 2014
Dans l'Ivresse de l'histoire, Flammarion, 2017
L'Enquête hongroise (puis polonaise, italienne et autrichienne), Flammarion, 2019