Kategorie: ANSICHTEN

Der Beweis durch Afrika

Afrika, zuerst Afrika. Als Emmanuel Macron letzte Woche vor dem Europäischen Parlament so ausführlich darüber sprach, wurde am deutlichsten, dass es dringend notwendig ist, eine Vision der Union für die nächsten zehn oder fünfzehn Jahre zu entwickeln und nicht nur das Programm einer halbjährlichen Präsidentschaft.

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Macron vs. Putin

Die Menschen im Westen irren sich. Allen voran Diplomaten und Journalisten glauben Emmanuel Macron nicht, dass die Europäische Union sich als Akteur auf der internationalen Bühne behaupten könne, und glauben eher Wladimir Putin, der so wenig an die EU glaubt, dass er sein ukrainisches Kräftemessen nicht mit der EU, sondern mit den USA begonnen hat.

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Drei Dinge, Herr Putin

Das erste, was ich Ihnen sagen möchte, Herr Präsident, ist, dass ich genauso reagieren würde wie Sie. Wenn die Schweizerische Eidgenossenschaft an der Grenze zu Frankreich und drei weiteren EU-Ländern beschließen würde, einem von Russland dominierten Militärbündnis beizutreten, würde ich mir Sorgen machen und mir wünschen, dass – Souveränität der Eidgenossenschaft hin oder her – unsere Regierungen nicht nur mit Worten reagieren.

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Ukraine: Kopf oder Zahl?

Auf Kopf, verschärfen die sieben reichsten Länder der großen Demokratien den Ton. Auf Kopf, folgen die G7 am Sonntag dem Beispiel von Joe Biden, indem sie Wladimir Putin vor den „massiven Folgen“ einer russischen Invasion in der Ukraine warnen, auf Zahl, sind Verhandlungen im Gange oder werden zumindest gesucht.

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Putins verlustreicher Poker

Die Sache ist noch komplexer, als man befürchten konnte. Jetzt, da wir wissen, weil er es selbst gesagt hat, dass der Druck, den Wladimir Putin an den ukrainischen Grenzen ausübt, darauf abzielt, von den USA die Zusicherung zu erhalten, dass die Ukraine niemals dem Atlantischen Bündnis beitreten wird, ist es noch schwieriger zu sehen, wie diese Krise ohne einen Krieg auskommen könnte.

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VORWORT

Liebe Leserinnen und Leser,

herzlich willkommen auf dieser Website.

Es ist nicht nur die Seite eines Europaabgeordneten, der ich voller Furcht und Erfassung geworden bin.

Es ist auch keine Seite eines Journalisten, der ich seit einem halben Jahrhundert bin.

Aus närrischem Ehrgeiz, wollte ich von meiner Arbeit als Abgeordneter in Brüssel und Straßburg berichten, die Weltgeschehnisse verfolgen und die Abläufe und Kulissen der Europäischen Institutionen beschreiben und entziffern. 

Ich wollte diese Seite mehrsprachig gestalten um die Grenzen zu überschreiten, die uns manchmal noch trennen.

Übung macht den Meister. Ich hoffe deshalb auf ihre Nachsicht und natürlich auf ihre Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Grüßen,

Bernard Guetta

Kontakt

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PERSONALAUSWEIS

Bernard Guetta

geboren am 28 Januar 1951 in Boulogne-Billancourt
Verheiratet, zwei Kinder

Ausbildung
Centre de formation des journalistes (CFJ) – « Ausbildungszentrum für Journalisten » Paris

Beruflicher Werdegang

Journalist, Spezialfeld : Geopolitik
Journalist bei « Le Monde » von 1979 bis 1990 : Korrespondent in Wien, Warschau und Washington
1987-1990 : Korrespondent in Moskau
Radio Chronist bei France Inter 1991-2018
Redaktionsleiter von « L'Expansion » von 1991 bis 1993 und des « Nouvel Observateur » von 1996 bis 1999.
Ehemaliger Leitartikler bei ‘‘l'Express‘‘, « Le Temps » und « Libération »
Chronist bei « La Repubblica » , « La Gazeta » und « l’Espresso »

Sechsmaliger Journalismuspreisträger :
« Albert-Londres » Preis (1981) und « Mumm » Preis (1989) (unter anderem) für « Géopolitique »

Werke

Patron Mai, Le Seuil, 1975
Eloge de la Tortue, Le Monde, Actualités, 1991
Pologne, with Philippe Barbey, Arthaud 1992
Géopolitique, L'Olivier, 1995
L'Europe fédérale, avec Philippe Labarde, Grasset, Collection : « Pour et Contre », 2002
Le Monde est mon métier : Le journaliste, les pouvoirs et la vérité, with Jean Lacouture, Grasset, 2007
L'an I des révolutions arabes : décembre 2010-janvier 2012, Belin, 2012
Intime Conviction. Comment je suis devenu européen, 2014
Dans l'Ivresse de l'histoire, Flammarion, 2017
L'Enquête hongroise (puis polonaise, italienne et autrichienne), Flammarion, 2019