Kategorie: ANSICHTEN

Der Kommunismus tötete den Kommunismus

‘’Na und?’’ sagte ich ihr. Vielleicht etwas verwundert, jedoch auch richtig, denn…Ich erzähle es euch. Ich hatte um das Telefonat am vorigen Tag gebeten. Ich hatte es um 7 Uhr morgens angefragt, die Zeit an der unsere Stenographen zur Redaktion von Le Monde kamen. Meine Freundin mit der rauen Stimme nahm ab. ‚Los geht’s, das muss schnell gehen‘, sagte ich ihr ‚ich habe zehn Seiten für Sie‘. Stille, peinliche Stille auf der anderen Seite der Leitung: ‚Bernard, das würde mich wundern, wenn Sie das annehmen werden‘ ‚Und wieso nicht?‘ , Wissen Sie es nicht?‘ Was weiß ich nicht?‘ Die Mauer ist über Nacht gefallen.

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Gute oder schlechte Nachricht ?

Gute oder schlechte Nachricht? Gute auf jeden Fall sagt man sich, denn nichts ist richtiger und beruhigender als Gründe, die große Menschenmengen von Männern und Frauen in vier Ecken der Welt auf die Straße bringen.
In Hong Kong so wie in Beirut, in la Paz sowie in Bagdad, in Conakry sowie in Algier und in vielen anderen Städten, demonstrieren diese Menschenmengen für den Rechtstaat und gegen soziale Ungerechtigkeiten, für die Freiheit und gegen die Korruption, für die Umverteilung der Steuereinnahmen und gegen die Zerstörung der Natur, für die Demokratie und gegen die Diktaturen, seien sie militärisch, präsidentialistisch, oligarchisch oder kommunistisch. Wie kann man nicht sehen, dass sich im Libanon, Sudan, Irak und Algerien der zweite Akt der arabischen Revolutionen in Szene setzt, die wir als verstoben und begraben ansahen, die jedoch heute auferstehen, immer noch im Namen der Menschenrechte und nicht eines identitäterischem und religiösem Fanatismus?

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Die Lehren aus Budapest

Es geschah nicht nur in Budapest. Die ungarische Hauptstadt ist Sonntag zwar zur Opposition übergegangen, diesen 13 Oktober, aber auch hat Viktor Orban zur gleichen Zeit 10 der größten Städte verloren. Das alles während die polnischen Konservativen der Partei für Recht und Gerechtigkeit bequem das Unterhaus übernehmen, aber nichts minderes als den Senat verlieren.
Für die ‘‘neuen Rechten‘‘ der polnischen und ungarischen Rechten ist es weit von einem Debakel aber hingegen ist es spektakulär, dass sich ihre Zustimmung vermindert, obwohl sie in voller Kontrolle der Medienlandschaft sind und dazu ihre Wirtschaft in vollem Aufschwung ist.

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Ewiger Verrat

Wir verdanken Ihnen die Niederlage Daeshs, die Befreiung Mossuls und Rakkas, auch die Rettung der zur Sex Sklaverei ausgesetzten und als Kindersoldaten ausgenutzten zehntausenden Jesiden. Wir verdanken ihnen auch den Sieg der Menschheit gegen die unglaublichste Barbarei, da während die internationale Koalition vom Himmel herabschlug, waren die Kurden auf dem Festland. Brigaden von Männern, Brigaden von Frauen und gemischte Truppen, die jeden Meter errangen und in so großer Zahl fielen.

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Das Genie vom Potomac

Man liest. Man liest wieder. Man will und kann nicht daran glauben aber er ist es wirklich, der von seiner ‘’großartigen und unvergleichlichen Weisheit‘‘ spricht. Ceaușescu ließ diese Art von Sachen mindestens von seiner Barde sagen, aber Donald Trump ist sein eigener Bote und der Unterschied mit dem Genie der Karpaten ist das dieser im Oval Office sitzt.

Also sagen wir es: Die erste Wirtschafts- und Militärmacht ist nicht nur in den Händen eines großen Spinners sondern auch eines verrückten Megalomanen.

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VORWORT

Liebe Leserinnen und Leser,

herzlich willkommen auf dieser Website.

Es ist nicht nur die Seite eines Europaabgeordneten, der ich voller Furcht und Erfassung geworden bin.

Es ist auch keine Seite eines Journalisten, der ich seit einem halben Jahrhundert bin.

Aus närrischem Ehrgeiz, wollte ich von meiner Arbeit als Abgeordneter in Brüssel und Straßburg berichten, die Weltgeschehnisse verfolgen und die Abläufe und Kulissen der Europäischen Institutionen beschreiben und entziffern. 

Ich wollte diese Seite mehrsprachig gestalten um die Grenzen zu überschreiten, die uns manchmal noch trennen.

Übung macht den Meister. Ich hoffe deshalb auf ihre Nachsicht und natürlich auf ihre Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Grüßen,

Bernard Guetta

Kontakt

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PERSONALAUSWEIS

Bernard Guetta

geboren am 28 Januar 1951 in Boulogne-Billancourt
Verheiratet, zwei Kinder

Ausbildung
Centre de formation des journalistes (CFJ) – « Ausbildungszentrum für Journalisten » Paris

Beruflicher Werdegang

Journalist, Spezialfeld : Geopolitik
Journalist bei « Le Monde » von 1979 bis 1990 : Korrespondent in Wien, Warschau und Washington
1987-1990 : Korrespondent in Moskau
Radio Chronist bei France Inter 1991-2018
Redaktionsleiter von « L'Expansion » von 1991 bis 1993 und des « Nouvel Observateur » von 1996 bis 1999.
Ehemaliger Leitartikler bei ‘‘l'Express‘‘, « Le Temps » und « Libération »
Chronist bei « La Repubblica » , « La Gazeta » und « l’Espresso »

Sechsmaliger Journalismuspreisträger :
« Albert-Londres » Preis (1981) und « Mumm » Preis (1989) (unter anderem) für « Géopolitique »

Werke

Patron Mai, Le Seuil, 1975
Eloge de la Tortue, Le Monde, Actualités, 1991
Pologne, with Philippe Barbey, Arthaud 1992
Géopolitique, L'Olivier, 1995
L'Europe fédérale, avec Philippe Labarde, Grasset, Collection : « Pour et Contre », 2002
Le Monde est mon métier : Le journaliste, les pouvoirs et la vérité, with Jean Lacouture, Grasset, 2007
L'an I des révolutions arabes : décembre 2010-janvier 2012, Belin, 2012
Intime Conviction. Comment je suis devenu européen, 2014
Dans l'Ivresse de l'histoire, Flammarion, 2017
L'Enquête hongroise (puis polonaise, italienne et autrichienne), Flammarion, 2019